„Die jungen Wilden“

geschrieben am 5. Februar 2010 in Fanstammtische, Veranstaltungen von Ramona

jungewilde Ca. 30 Fans waren der Einladung zum vierten Stammtisch und dritten Themen-Fanabend dieser Saison gefolgt.

Philipp Gunkel, Adriano Carciola, Michael Schmerda und Robby Hein waren die jungen Wilden und wurden in der Reihenfolge ihrer Rückennummern begrüßt - teilweise mit großem Hallo.

Die Stimmung war von Anfang an sehr gut und, wenn man dem Geräuschpegel lauschte, auch mit jeder Menge lustiger Gespräche.

Die Spieler wurden mit Baby- und Kinderbildern vorgestellt und hatten die Gelegenheit, sich dabei selbst etwas vorzustellen und dabei auch noch Neues über sich selbst zu lernen.

So erfuhr Philipp Gunkel einiges über seine Geburtsstadt Friedrichroda, denn aufgewachsen ist er in Erfurt und hat sich immer mit dieser Stadt identifiziert. Seit nunmehr sechs Jahren lebt und spielt er allerdings in Crimmitschau. Neben dem Profisport konzentriert er sich derzeit stark auf sein Studium.

Dann gab es erst einmal die Vorsuppe, bei der sich die Jungs im Kellnern üben konnten - Robby am Ausschank und die drei anderen durften laufen. Es klappte auch gut, und die Suppe landete dort, wo sie hingehörte - auf den Tischen.

Als zweiter Spieler durfte sich Michael Schmerda vorstellen. „International“ trifft es hier am besten. Sein Vater ist aus Tschechien, geboren ist er in der Schweiz, aufgewachsen in Freiburg im Breisgau  - und hier ist er im Sommer häufig bei McDonalds anzutreffen. Zum Eishockey ist er durch seinen Vater gekommen, der hobbymäßig Eishockey gespielt hat. Ein Lob hatte er für die Menschen in den neuen Bundesländern, denn er meinte „Sie sind nicht so verklemmt wie in den alten Bundesländern“. Nun ja, Sachsen…

Nun kam die Hauptspeise, und die Jungs versuchten sich wieder im Kellnern.

Weiter ging es mit Adriano - nein, nicht Celentano, wie oft beim Spielereinlauf gerufen, sondern Carciola. Seine Vorstellung begann mit „Charme und Melone“ und der passenden Musik. Er meinte, er würde zwar noch Carciola genannt, aber Celentano gefällt ihm auch sehr gut. Er hat sein Spiel und Spaß am Leben, was man ihm auch sehr deutlich anmerkt. Sein großes Vorbild ist sein Bruder, denn wie sagte er so schön: „Jaromir Jagr ist zwar ein sehr guter Spieler, aber mit dem kann ich nicht reden.“

Nun wurden die Fans aktiv. Ein kleines Spielchen mit Rollentausch - es wurde Limbo getanzt, und vier neue Fans für die härteste und schnellste Mannschaftssportart der Welt waren gefunden … sie heißen Philipp, Adriano, Michael und Robby J

Sieger wurden hier übrigens die Damen.

Weiter ging es mit der Vorstellung. Robby Hein stellte seine Geburtsstadt Oberhausen vor. Er spielte in der Juniorenbundesliga in Essen und war zu Gast im Sahn, als Ronny Bauer ihn bereits einlud, doch einmal zu einem Probetraining nach Crimmitschau zu kommen. Dies nahm er natürlich an, und der Vertrag kam zustande. Er freut sich auch über seine viele Eiszeit, die er bekommt und mit der er überhaupt nicht gerechnet hatte.

Mit den Vorstellungen waren alle Fragen beantwortet, somit blieb die Fragerunde auch sehr kurz.

Zum krönenden Abschluss gab es den Nachtisch, von Mama Carciola gesponsert - den Gesichtern nach hat es allen sehr geschmeckt, dieses italienische Tiramisu. Und der eine oder andere genehmigte sich hier auch noch einen kleinen Nachschlag.

Der Abend neigte sich damit auch dem Ende zu, alle schienen zufrieden zu sein. Es war eine tolle Stimmung, wie immer wurde viel gelacht.

Ein großes Dankeschön an alle Fans und vor allem an die Spieler … den Berichteschreiber wollen wir hier auch nicht vergessen!

Und eine kleine Vorschau für den letzten Themen-Stammtisch der Saison am 03.03.2010 - eingeladen sind die Crimmitschauer Eigengewächse.

Crimmitschau, 03.02.2010

Y. Röher/Ch. Wenig